Zur Entstehung:
Die Karnevalsabteilung wurde am 14.10.1987 in der Gaststätte „Zum weißen Rössel" gegründet.
Es war ein Leichtes diese Abteilung ins Leben zu rufen, denn viele Aktive kamen aus der Theatergruppe des Gesangsvereins. Die erste Sitzung fand mit großem Erfolg am 22.01.1988 statt. Ursprünglich war es angedacht, dass sich alle Lißberger Ortsvereine in dieser Abteilung wiederfinden sollten. Aber vielleicht hatte man dieser neuen Abteilung nicht so viel zugetraut. Heute ist es eine Abteilung des Sportvereins Lißberg. Man kann mit gutem Gewissen sagen, dass durch die Darbietungen der Karnevalsabteilung, die Fremdensitzung bei der Bevölkerung die wohl beliebstete Veranstaltung des SVL geworden ist. Eine so positive Entwicklung dieser neuen Abteilung war nicht zu erwarten. Anfangs wurde eine Fremdensitzung und Karnevalsveranstaltung für Kinder angeboten. In den ersten Jahren gab es manchmal Ärger, da die Burghalle aus brandschutztechnischer Sicht überfüllt war. Heute haben wir zwei Fremdensitzungen, eine Jugendsitzung, den Weiberfasching und den Kinderfasching mit jeweils tollen Programmen. Die Fremdensitzungen und der Weiberfasching werden zum Glück von vielen auswärtigen Stammgästen besucht. In Zeiten, in denen das Geld immer knapper wird, bitten wir die Lißberger Einwohner, ob alteingesessen oder neuzugezogen, unsere Veranstaltungen zu besuchen. In den dort gezeigten Programmpunkten steckt sehr viel Arbeit und Fleiß, denn es muss teilweise einige Monate geprobt werden.
Eben noch Sitzungspräsident, war es anschließend wieder Klaus Leier, der nun als Rentner feststellte, dass die Anzahl von 24 Bierflaschen in einem Kasten bei 24 Stunden eines Tages kein Zufall seien können. Nun folgte das berühmte Lißberger Männerballett in der Besetzung Wilhelm Vonhof, Frank Jakob, Sascha Milanovic, Timo Wagner, Stefan Volz, Heinz Werner Remhof, Herbert Werner, Stephan Vonhof und heizte dem Publikum mit rosa Hüten und inFlamingokostümen ordentlich ein. Führerscheinneuling Marlene (Conny Stricker) betrat die Bühne, fragte kleinlaut nach dem Besitzer des Autos, dessen Spiegel sie in der Hand hielt, und berichtete von den großen und kleinen Problemen einer Führerscheinprüfung, zu der unter anderem ein ungewolltes Fotoshooting auf der Schnellstrasse gehörte.Anschließend war wieder Party angesagt: Simone Werner und Andrea Ledderhose rockten mit „ Don't bring me down" und „Born to be wild" die Bühne, bevor sich Peter Rauner und Jasmin Klassert als Berg- und Seefan ein lustiges Streitgespräch über die Vorzüge des Urlaubs im Gebirge und am Meer lieferten. Die Black Pearls (Julia Steiper, Laura Jakob, Anne Schött, Viktoria Vonhof, Vanessa Cavaco, Marlene Amon und Sabrina Schmied) versorgten als Krankenschwestern erst brav einen auf der Bühne liegenden Schwerverletzten und legten anschließend zu Katv Perrvs .Hot and cold" einen garnicht mehr braven Tanz aufs Parkett. Danach machte Gerlinde Vonhof in einer einzigartigen Playbackshow ihrem Egon (Frank Jakob) schwere Vorwürfe: Sie sei nur aus Liebe zu ihm so tief gesunken. Der Lißberger Punk Katharina Vonhof wusste wieder über einige lustige Sachen, die sich im vergangenen Jahr im Ort ereignet hatten Bescheid. In der zweiten Sitzung wurde diese Rolle kurzfristig von Heike Timm übernommen. Die Weinbergschnecken (Andrea Ledderhose, Conny Stricker, Ursula Bernhard. Klaus Ledderhose, Rene Kaufmann und Peter Rauner) brachten mit Stimmungsliedern den Saal noch einmal richtig zum Toben.Nach einer kurzen Verschnaufpause ließen die Lißberger Narren kurzzeitig Michael Jackson (Markus Jäger) auferstehen, der zusammen mit seinen Moonwalkers (Tanja Volz, Silke Vonhof; Jasmin Klassert, Melanie Volz, Janina Struck, Ulrike Kraft und Mareen Mayer) ein Medley des „King of Pop" tanzte. Besuch aus dem Fernsehen gab es, als sich Waltraud und Mariechen (Markus Vonhof und Andreas Pohl) über Exhibitionisten, den fragwürdigen Inhalt einer Handymailbox und über den Neuen „mit de Obane" aus Amerika unterhielten. Mit großer Spannung wurde nach kurzer Vorbereitung auch der nächste Programmpunkt erwartet, in dem Timo Wagner und Stefan Volz als Nicole Kidman und Robbie Williams „Something Stupid" sangen und gleichzeitig ein von der Lißberger Playbackgruppe aufwendig produziertes Video ihrer Liebesgeschichte über einen Beamer eingespielt wurde.Nun folgte der auch in diesem Jahr wieder großartige Tanz der Lißberger Hexen (Susanne Amon, Simone Werner, Claudia Kleinert, Conny Stricker, Gaby Schäfer, Heike Vonhof, Uschi Kramny, Heike Timm, Gaby Rosonski, Claudia Steiper und Ulrike Betz-Hermann) mit tollen Kostümen zu Lady Gagas „Pokerface". Dieses Jahr wurde in Lißberg ein Prinzenpaar verpflichtet und so gaben die beiden Lißberger Originale Prinzessin Marion (Michael Kraft) und ihr Prinz (Stephan Vonhof) ein herrlich komisches Zwiegespräch und einige Gassenhauer zum Besten. Danach brachten die Rockrentner von ZZ-Top (Herbert Werner, Klaus Ledderhose und Rene Kaufmann) den Saal zum Kochen und machten die Bühne frei für die Bambini (Angelo Farenga, Alexander Müller, Bastian Kramny, Fabian Reutzel, Steffen Jakob, Markus Jäger, Christian Remhof und Matthias Hornung), die als hyperaktiver Bienenschwarm über die Bretter der Burghalle schwebten.Drei Rastamänner (Ronald Hertzke, Eduard Hess und Wilhelm Vonhof) spielten Bob Marleys „No woman no cry", bevor alle Aktiven zum Finale die Bühne stürmten. Ein besonderer Dank gilt den beiden Kulissenschiebern Marcel Steininger und Rudi Beck. (Quelle; Kreis-Anzeiger)
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Fünf- bis Siebenjährigen mit Bastrock, Sonnenbrille und Badetuch „ab in den Süden". Zum wohl jüngsten Männerballett der Region gehören Nick Volz, Julius Dolansky, Simon Milanovic, Kai Schmied, Marcel Schubert, Jonas Gömmer, Leon Klassert, Tom Koppel, Mirco Hacker, Ben Götzinger und Robin Schauermann. Als „Schäfer Heinrich" im Doppelpack trällerten Lars Schmied und Niklas Schmied unter der Leitung von Simone Werner und Jasmin Klassert „So, so, so und so -bei uns Schäfern ist das so". Unter gleicher Regie begeisterten Lara Klassert, Nadine Schubert, Lisa Scholz und Alischa Klassert mit ihrer Abba-Playback-Show. In die Herzen der Zuschauer tanzten sich mit „Rhytmic Attack" Leonie Gömmer, Maren Wagner, Larisa Dietz, Nathalie Grigoleit, Saskia Schnabel, Melina Reichelt, Marie Vonhof, Jana Milanivic, Nele Naumann und Lea Bärwald. Die Mädels standen unter der Fittichen von Xenia Kaufmann und Elisabeth Czech. Mit dem Playback „Hallo Klaus" konnten Lara Klassert, Nadine Schubert und Kai Schmied (Leitung Jasmin Klassert, Simone Werner) die Gunst des Publikums für sich verbuchen, während Dominica Grigoleit, Selina Mann, Aylin Schmidt, Dennis Hellbach, Kybra Fey, Sophia Vonhof und Blerina Kulic als „Black Angels" im Rampenlicht standen. Angeleitet wurden die Kinder von Aexa Fehr und Ines Kramny. Der goldenen Stimme aus Prag machten Lars Schmied und Michele Schmied mit „Fang das Licht" Konkurrenz. Trainiert wurde das Duo von Jasmin Klassert und Simone Werner. Die Bauchtanzgruppe aus Eckartsborn servierte den Zuschauern zum Abschluss der Sitzung ein letztes Sahnehäubchen. Unter der Regie von Petra Schmidt kreisten Larissa Dietz, Nathalie Grigoleit, Leonie Gömmer, Vilis Dogan und lleida Dogan ihre kindlichen Hüften.(Quelle; Kreis-Anzeiger) |
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pen bestanden ausnahmslos aus Männern.Den Reigen der Tänzer eröffnete die männliche Garde aus Eichelsachsen mit einem Gardetanz, den sie schwungvoll aufs Parkett legte. Ein außerirdisch gekleideter Protokoller war „Major Tom" (Jens Östreich) aus Selters. Er nahm die große Politik genau so aufs Korn wie die Wirtschaftskrise, die Fußballskandale und das Ortsgeschehen. Die Lißbergerin Andrea Ledderhose ist immer gut für Live-Gesang, und ein Stimmungsbringer ist sie allemal, was sie wieder bewies.Conni Stricker betrat in einer „Herrenanzugsjacke" die Bühne und sprach auch über eine solche im Vergleich mit einer eng geschnittenen „Damenanzugsjacke", die nach ihren Erfahrungen nicht für jede Figur geeignet ist. Die nächsten tanzenden Herren, die „Ranzengarde" des KCS Selters-Wippenbach, brachten mit ihrem freizügigen Tanz „Die Glocken von Rom" den Saal zum Toben. „Trinchen" Kathrin Zippel wohnt jetzt in Stockheim, aber zur Weiberfastnachtzieht es sie doch in ihren Heimatort zurück. Ihre Betrachtungen der Männer fand große Zustimmung. Wieso kommen die Kerle sofort mit den kompliziertesten PC-Programmen zurecht und sind andererseits unfähig, eine Waschmaschine zu bedienen?Die „Bambini" entpuppten sich als Lißberger Männer, die als gelb-braun gestreifter Bienenschwarm mit einem „Willi" und einem Schild „Flügel" auf dem Rücken zur „Biene Maja"-Melodie über die Bühne „flogen". Nach der Pause, in der die Besucherinnen die Bühne bevölkerten und auch ohne Männer eine kesse Sohle aufs Parkett legten, war es das Stockheimer Männerballett, das als „Tarzan und Jane" in sechsfacher Ausführung das närrische Publikum zu stehenden Ovationen animierte. Köstlich der Vortrag von Brunhilde Weber und Sonja Regenbogen, die als „Rainbow Ballerinas" kräftig über die Männer herzogen und unerwartete Gelenkigkeit an den Tag legten.Herbert Werner in einem Schlauchboot und Klaus Ledderhose besangen „Pretty Belinda" und kamen, wie natürlich viele andere Akteure auch, nicht ohne Zugabe von der Bühne. Eine feste Größe bei der Lißberger Fastnacht ist auch Michael Kraft, der diesmal als „Frau Dr. Jutta Schmidt, Diplom Psychologin,Sexualberaterin und Kamasutra-Lehrerin" glänzte. Er, holte sich zu Demonstrationszwecken Hilfe aus dem Publikum. Ortenbergs Ortsvorsteherin Susanne Kneipp mimte einen gestandenen Mann - einschließlich „Brunftschreis des Wapitihirsches“ - Stefan(ie) Volz die dazugehörige Dame. Das von Frau Doktor öfter wiederholte „also bitte, so kann ich nicht arbeiten", wenn im Saal zu viel gelacht wurde, brachte auch nicht mehr Ruhe bei der „Therapie".Andrea Ledderhose und Heike Vonhof „düsten im Sauseschritt" als „Liebe und Hass" nach der Melodie „Codo" über die Bühne, ehe das fünfte Männerballett des Abends ein Heimspiel hatte. Als rosarote Flamingos kamen die Lißberger Männer herein geschwebt, und Rhythmus hatten sie auch. Übrigens wurden alle männlichen Tanzgruppen von Frauen trainiert - ganz ohne Weiber geht es wohl hier nicht. Aber ganz ohne Männer - so das Fazit etlicher Vorträge-eben auch nicht...(Quelle; Kreis-Anzeiger) |
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